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Postdoctoral Researcher (m/w/d) in der Kommunikationswissenschaft

Hamburg, Hybrid
Voll- oder Teilzeit
Befristet

Wir suchen:

Am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut in Hamburg ist 
zum 01. Oktober 2026 oder später folgende Stelle zu besetzen: 

Postdoctoral Researcher (m/w/d)
in der Kommunikationswissenschaft 

Kurzinformation

Standort Hamburg, hybrides Arbeiten möglich
Vollzeit 100 % – teilzeitgeeignet mit mind. 50 %
Zunächst befristet auf drei Jahre; eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist wünschenswert
Entgeltgruppe 13 TV-L – individuelle Stufenzuordnung abhängig von der einschlägigen Berufserfahrung

Über uns

Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Hamburg ist eines der führenden Institute auf seinem Gebiet in Europa. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Qualität, seiner strukturellen Relevanz für das Wissenschaftssystem und seiner überregionalen Bedeutung wurde es 2019 in die renommierte Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Das Institut erforscht auf hohem wissenschaftlichem Niveau den Medienwandel und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen öffentlicher Kommunikation. Medienübergreifend, interdisziplinär und unabhängig verbindet es Grundlagenwissenschaft und Transferforschung und schafft so problemrelevantes Wissen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Dabei zeichnet sich das Institut durch eine deutschlandweit einzigartige und fruchtbare Verbindung von sozialwissenschaftlicher Kommunikationswissenschaft und rechtswissenschaftlicher Regulierungsforschung sowie dem vermehrten Einbezug der Informatik aus.

Die Forschungsgruppe

Die Post-Doc-Position ist in unserem Programmbereich 1 in der Forschungsgruppe Mediennutzung und gesellschaftliche Auswirkungen (MUSE) angesiedelt.

Die Forschungsgruppe untersucht, wie Menschen digitale Nachrichten und andere informationsbezogene Inhalte nutzen, wie sich diese Praktiken im Zuge technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen wandeln und welche Folgen dies für Individuen, Öffentlichkeit und Demokratie hat. Im Mittelpunkt stehen digitale Informationsumgebungen wie Nachrichtenangebote, soziale Medien, Suchmaschinen und generative KI sowie Fragen der politischen Kommunikation, Informationsbewertung, Vertrauensbildung, Nachrichtenvermeidung, Polarisierung und demokratischen Teilhabe. Methodisch verbindet die Forschungsgruppe Befragungen, digitale Verhaltensdaten, Inhaltsanalysen, qualitative Studien und computergestützte Verfahren.

Die Forschungsgruppe arbeitet in nationalen und internationalen Kooperationen und verantwortet seit 2013 den deutschen Teil des Reuters Institute Digital News Report. Aktuelle Projekte beschäftigen sich unter anderem mit der informationsbezogenen Nutzung generativer KI, der Nachrichtennutzung junger Menschen #usethenews, der Wirkung digitaler Informationsexposition auf politische Einstellungen sowie der Kombination von Umfrage-, Tracking- und anderen digitalen Verhaltensdaten zur Untersuchung von Mediennutzung und ihren gesellschaftlichen Folgen. Die Forschungsgruppe pflegt einen engen Austausch mit Medienpraxis, Politik und Bildung und bringt ihre Forschung regelmäßig in Kooperationsprojekten, Workshops und Beratungsformaten ein.

Was sind Ihre Aufgaben?

  • Konzeption und Durchführung eigener Forschungsprojekte
  • Gemeinsame Arbeit an Forschungsanträgen und Forschungsprojekten in der Forschungsgruppe 
  • Aufbereitung von Forschungsergebnissen für wissenschaftliche Publikationen und Vorträge
  • Übernahme von Koordinations- und ggf. Leitungsaufgaben innerhalb der Forschungsgruppe u.a. Betreuung/ Ansprechperson für Promovierende in der Forschungsgruppe & Koordination der zweiwöchentlichen Forschungsgruppenmeetings und eines sozialwissenschaftlichen PhD-Kolloquiums 
  • Unterstützung von Judith Möller in der universitären Lehre, vereinzelt Vertretung einzelner Lehrtermine 
  • Teilnahme bzw. Mitarbeit an institutsweiten Sitzungen und Aufgaben

Was sollten Sie mitbringen?

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Kommunikationswissenschaft oder Journalistik oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Abgeschlossene sehr gute Promotion im Bereich der Kommunikationswissenschaft oder Journalistik oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Nachgewiesene Kenntnisse in und Interesse an der Mediennutzungsforschung insbesondere den Schwerpunkten Politische Kommunikation, Rezeptions- und Wirkungsforschung oder Digitale Kommunikation
  • Nachgewiesene Kenntnisse in Erhebungs- und Analysemethoden der empirischen Forschung, gerne auch in datenintensiven Methoden (z. B. digitale Verhaltensdaten, Logdaten, LLM-basierte Analyse) 
  • Teamfähigkeit
  • exzellente Englischkenntnisse
Wünschenswert sind darüber hinaus
  • Erfahrungen in der Projektkoordination und Einwerbung von Drittmittelprojekten 
  • Erfahrung mit Methoden der Computational Social Science

Was bieten wir Ihnen?

  • Viel Freiheit in der inhaltlichen Ausgestaltung der eigenen Forschungsagenda
  • Möglichkeit zur Arbeit mit umfangreichen und internationalen Datenquellen wie dem Reuters Institute Digital News Report oder Trackingdaten zu Informationsexposition online
  • Arbeiten an einem forschungsstarken außeruniversitären Leibniz-Institut mit schlanker Verwaltung und ohne eigene Lehrverpflichtung, jedoch mit Möglichkeit zur Übernahme von externen Lehraufträgen 
  • Möglichkeiten der Förderung, Vernetzung und Antragstellung im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft 
  • Anbindung an die Universität Hamburg und deren Einrichtungen wie die Nutzung der Universitätsbibliothek, Hochschulsport, Weiterbildungsangebote etc. 
  • Möglichkeit zur Habilitation
  • Flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens an bis zu drei Arbeitstagen pro Woche nach Absprache 
  • eine Anstellung bei einem attraktiven und familienfreundlichen Arbeitgeber, zertifiziert durch das „audit berufundfamilie“
  • Eltern-Kind-Büro
  • ein sicheres Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst sowie Vergütung nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), Jahressonderzahlung
  • vermögenswirksame Leistungen sowie betriebliche Altersvorsorge (VBLU)
  • Arbeitgeberzuschuss zum HVV-Profiticket als Deutschlandticket 
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich Heiligabend und Silvester arbeitsfrei
  • einen modernen Büroarbeitsplatz an unserem neuen Institutsstandort in Hamburg-Rotherbaum mit sehr guter ÖPNV-Anbindung
  • Fahrradstellplätze in unserer Tiefgarage mit Ladeschrank für Akkus von E-Bikes 
  • 2 PKW-Außenstellplätze mit E-Ladesäule

Kontakt

Für fachliche Rückfragen stehen Ihnen Frau Prof. Judith Möller (j.moeller@leibniz-hbi.de) und Frau Dr. Lisa Merten (l.merten@leibniz-hbi.de) gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbung

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte Ihre deutsch- oder englischsprachige Bewerbung mit einem aussagekräftigen Anschreiben und allen relevanten Unterlagen bis zum 30.08.2026 unter Angabe der Kennziffer26-14-PB1“ an bewerbung@leibniz-hbi.de. Die Unterlagen fügen Sie bitte in separaten PDF-Dateien bei.

Die Vorstellungsgespräche finden im September 2026 statt.

Fußnote

Für uns zählen Ihre Qualifikationen und Stärken. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen von Menschen unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Geschlecht oder sexueller Identität, Nationalität, Alter, Religion, Weltanschauung oder einer eventuellen Behinderung. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung gemäß SGB IX besonders berücksichtigt (bitte entsprechenden Nachweis beifügen). Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes ist uns wichtig. Wir sind bestrebt, Unterrepräsentanzen eines Geschlechts in allen Bereichen und Positionen abzubauen. 

Bitte beachten Sie den datenschutzrechtlichen Hinweis, dass Ihre Bewerbungsunterlagen im Rahmen der Besetzung der Stelle von uns verarbeitet und gespeichert werden.  Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden die Daten gelöscht.